Im April 1970 startete Apollo 13, die dritte bemannte Mondlandemission der NASA. An Bord waren die Astronauten Jim Lovell, Jack Swigert und Fred Haise.
Etwa 56 Stunden nach dem Start explodierte plötzlich ein Sauerstofftank im Raumschiff. Die Explosion beschädigte wichtige Systeme schwer. Eine Mondlandung war jetzt nicht mehr möglich.
Die Astronauten mussten in die Mondlandefähre umziehen und sie als eine Art Rettungsboot benutzen. Die Fähre war eigentlich nicht für so viele Menschen und so lange Zeit gebaut.
Auf der Erde arbeiteten Ingenieure Tag und Nacht an Lösungen für die vielen Probleme an Bord — zum Beispiel, wie man die Luft im Raumschiff wieder sauber machen konnte.
Das Raumschiff flog einmal um den Mond herum und kehrte dann zur Erde zurück. Am 17. April 1970 landeten die drei Astronauten sicher im Pazifischen Ozean. Wegen der erfolgreichen Rettung nennt man Apollo 13 bis heute einen "erfolgreichen Misserfolg".