Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Deutschland geteilt: in die Bundesrepublik Deutschland im Westen und die Deutsche Demokratische Republik (DDR) im Osten. Auch die Stadt Berlin wurde geteilt.
Viele Menschen aus der DDR flohen in den Westen, weil sie dort mehr Freiheit hatten. Um das zu stoppen, baute die DDR-Regierung 1961 eine Mauer mitten durch Berlin. Familien und Freunde wurden plötzlich getrennt.
Fast 30 Jahre lang stand die Mauer. Menschen durften nicht einfach von Ost- nach West-Berlin reisen. Manche versuchten trotzdem zu fliehen — das war sehr gefährlich.
Am 9. November 1989 passierte etwas Unerwartetes: Nach grossen Protesten öffnete die DDR-Regierung plötzlich die Grenze. Tausende Menschen feierten an der Mauer, viele kletterten sogar darauf.
Ein Jahr später, am 3. Oktober 1990, wurden Ost- und Westdeutschland wieder ein Land.