Die Internationale Raumstation (ISS) ist ein gemeinsames Projekt mehrerer Länder — unter anderem der USA, Russlands, Japans, Kanadas und vieler europäischer Länder.
Der erste Teil der ISS wurde 1998 ins All gebracht. Seit dem 2. November 2000 leben ununterbrochen Menschen auf der Raumstation — das sind mittlerweile mehr als zwei Jahrzehnte.
Die ISS fliegt in etwa 400 Kilometern Höhe über der Erde. Sie ist so schnell, dass sie die Erde ungefähr alle 90 Minuten einmal umrundet — also etwa 16 Mal am Tag.
Astronauten und Kosmonauten auf der ISS führen wissenschaftliche Experimente durch, die auf der Erde wegen der Schwerkraft nicht möglich wären.
Die ISS zeigt, dass internationale Zusammenarbeit im Weltraum auch dann funktioniert, wenn die Länder auf der Erde nicht immer einer Meinung sind.